“Meine Güte!?“

 

Glanz und Gloria! Geiz ist Geil! Geld, Gier und Gehabe! Oder einfach Genug und Geben?

 

Eine szenische Konzert-Collage zu gegensätzlichen Zuständen:

 

Mehr oder Genug

 

Sehnsucht und Genügsamkeit!

 

Streben oder Hingeben?

 

 

 

Der Mensch ist von Sehnsucht getrieben. Diese, glauben ich, ist es, die zB. Materialismus auch heute noch aufrechterhält. Ohne die menschliche Sehnsucht nach Erfüllung plump als etwas Schlechtes hinzustellen, wollen wir dem alten Wort der “Genügsamkeit” nachspüren.

 

Die ausgewählten Texte aus diversen Bach Kantaten werden wir alltäglichen und extremen Lebenssituationen gegenüber stellen. Dies geschieht durch Improvisationen mit den Musikern und Tänzer, aus denen szenische oder getanzte Bilder entstehen. Es geht um ein geheimnisvolles Glück, das außerhalb von Erfolg oder Materialismus zu finden ist. Ausgewählte Arientexte aus J.S.Bach Kantanten zum Thema Genügsamkeit sprechen von einer geschenkten Erfüllung und Güte die jenseits unsere eigenen Leistung liegt. Im Kontrast zur barocken Musik werden wir Instant Kompositionen und Improvisationen zum Thema erarbeiten.

 

 

 

Premiere

 

25.August 2019 um 17.00.Kloster Kirche Kappel am Albis

 

 

 

 

 

Das Ensemble u l t r a S c h a l l ist ein Ensemble von ausgewählten Solisten, die in ihrer Konzerttätigkeit über den Schall hinausgehen und damit ein vielschichtiges Musiktheater schaffen. Performances die zum Nachdenken anregen.

 

Unter der Leitung der Zürcher Sängerin und Choreographin Julia Medugno entstanden seit 2010 in Zusammenarbeit mit diversen Musikern und Tänzern fünf abendfüllende Produktionen. Die szenischen und getanzten Konzerte ziehen sowohl Kenner der Klassik als auch ein konzertfernes und ein jüngeres Publikum durch den ganzheitlichen Ansatz ansprechen in den Bann.

 


 

 

 

Szenisches Konzertieren

 

Die Musiker und Tänzer des Ensembles u l t r a S c h a l l sind versiert in einer innovativen, szenischen Aufführungspraxis. Die barocke und improvisierte Musik stehen als Gegensätze da und werden bewegt, und getanzt aufgeführt. So wird die Partitur sichtbar gemacht. Die Gesamtwerke werden auf die Akustik und die Architektur der jeweiligen Aufführungsräume zugeschnitten.